Hilfe ein Hotspot: Diese Bereiche neigen zu Unordnung

By | 19. September 2019

Wenn du mir schon länger folgst, kennst du meinen Lieblingsspruch: „Das Chaos kam nicht über Nacht!“ Ich finde, dass sich dieser auch sehr gut auf Hot Spots übertragen lässt. Heute legt einer was in der Ecke ab, morgen wieder und übermorgen ein anderer und ehe man sich versieht ist der Mount Chaos entstanden, aber keiner wars. Visuelle Unordnung drückt unbewusst ganz schön die Stimmung und kostet viel Energie, da du sie ständig vor Augen hast.

Damit dir das in Zukunft nicht mehr passiert, sollte in deinem Zuhause alle einen Platz haben. Aber nun erstmal los ans abbauen der vielen kleinen Berge und zwar ganz in Ruhe, in deinem Tempo und auch gerne mal mit einem Tag Pause, denn wir haben ein Ziel vor Augen, das wir nur erreichen können, wenn wir fit und Motiviert bleiben. 🙂

Hier einmal die Stellen und Aufgaben die am häufigsten dazu neigen, zum nervigen Hotspot für Unordnung zu mutieren. Erkennst du sie in deinem Zuhause wieder?

Die Handtasche

Hier mal das beste Beispiel dafür, dass versteckte (unsichtbare) Unordnung trotzdem Unordnung bleibt. Hier ein Kaugummipapier, dort ein Kassenbon, ein bisschen Schminke, benutzte Taschentücher… Wie lange brauchst du, um deinen Hausschlüssel in diesem Chaos zu finden? Wie sehr ärgert es dich je-des-Mal?

Sobald du deine Tasche ausgeräumt und gereinigt hast, solltest du mit Taschenorganizern arbeiten, um das was du suchst immer schnell wieder zu finden. Du kannst Schminktäschchen oder Schlampermäppchen nutzen, oder richtige Taschenorganizer. Ich nutze beispielsweise ein S Modell von Classic Slash. Müll solltest du mindestens 1x die Woche aus der Tasche entfernen.

Kartenorganizer von Classic Slash

Der Eingangsbereich

In den meisten Haushalten ist es doch so: Reinkommen und erstmal alles fallen lassen! Schlüssel, Handy und Geldbeutel werden auf die Kommode geklatscht, die Schuhe liegen kreuz und quer davor und die Jacke hat Glück, das sie auf der Bank und nicht auf dem Boden geparkt worden ist. Das noch keiner über irgendwas gestolpert ist, ist reines Glück. Was also tun, damit der Eingang oder Flur freundlich wirkt und ordentlich bleibt?

  • Für die Schuhe gibt es einen festen Platz, wie einen Teppich, besser noch – vor allem im Herbst und Winter – eine Abtropfschale. Seid ihr viele eignet sich auch ein Schuhschrank, in dem alle Alltagsschuhe Platz finden. Für die kommende Saison z.B wetterfestes Schuhwerk, Wanderschuhe, Gummistiefel, Sportschuhe für die Schule, Kickschuhe und Hausschuhe.
  • Der Schlüssel kommt in den Schlüsselkasten oder aber in ein schönes Körbchen
  • Der Rest könnte in der Schublade platz finden.
  • Für Jacken und Accessoires müssen unbedingt Garderobenhaken her

Rüste das fehlende auf und sag dem Hotspot ade! Hast du alles im Bestand und es klappt trotzdem nicht, musst du gegebenenfalls ein ernstes Wörtchen mit deinen Lieben sprechen. 😉 Ein Pflanze lockert das Ganze nochmal etwas auf und ein Spiegel vergrößert die Fläche.

Die Ablage

Die Stromrechnung überweise ich am Wochenende, dann hab ich auch Zeit zum Durchschauen der Angebote im Discounter und wenn ich schon dabei bin, hefte ich die Post der letzte 3 Wochen ab. 5 Wochen, ok, 3 Monate ist es her, das ich mich um die Papiere gekümmert habe… Erkennst du dich wieder? Ich mich absolut! 😀 Aber ich arbeite an mir, denn ich habe erkannt, das es nichts bringt, Briefe und Co. erstmal schnell abzulegen. – Für immer oder so…. Erst liegen sie chaotisch aufeinander, dann kommt das Chaos in eine Box – sieht ja viel ordentlicher aus. – Ist aber weiterhin Chaos. (in einer Box) Und wo war jetzt nochmal die Rechnung vom neuen Couchtisch?

Bearbeite alles was keine 2 Minuten erfordert sofort und hefte es dann sinnvoll ab. Alles andere kannst du in einem durchdachten Ablagesystem unterbringen, welches du unbedingt an einem festen Tag in der Woche abarbeitest. Dann häuft sich nicht so viel an und du brauchst dementsprechend nicht viel Zeit.

Deine Wäsche

Ob Schmutzwäsche, saubere Wäsche oder Bügelwäsche, es scheint eine „never ending Story“ zu sein. Am liebsten würde man den ganze Haufen einfach nehmen in einen Waschtrockner geben und dann zur Bügelhilfe geben, aber neeeinnn. Das Zeug will nach Farbe getrennt werden und also ob das nicht alles wäre, soll ich dann auch noch Materialien und Temperaturen beachten! Hab ja sonst nichts zu tun. Aber nach dem Waschen geht es erst so richtig los… Was darf in den Trockner und was nicht? Ach du hast gar keinen Trockner? Pech, viel Spaß beim Aufhängen. – Und Abhängen nicht vergessen. Achsooo Bügeln soll ich das auch noch? -Das zieht sich doch am Körper in Form… Wieso darf das denn bitte nicht gebügelt werden? Seide, Baumwolle, Mikrofaser, was es da alles zu beachten gibt. Kann mich mal bitte jemand aus dem Spieleparadies abholen?

Um das Wäsche waschen einfacher und kürzer zu gestalten, gibt es einige Möglichkeiten:

  • Ausmisten, weniger Kleidung = weniger Wäsche. Zumal wir doch alle immer und immer wieder nur unsere Lieblingsteile tragen. Achte beim Neukauf aufs Material. 😉
  • Um nicht ewig Sockenmemory spielen zu müssen, kannst du jedem Familienmitglied eine Farbe zuteilen, oder zumindest unterschiedliche Ränder. Dann siehst du direkt, das alle blauen Socken für dein Kind zusammengehören (uns zusammen passen) die, mit dem grauen Zehenabschluss sind deine.
  • Schaffe mehrere Wäschekörbe oder Säcke an um deine Wäsche direkt beim ablegen zu sortieren, dann musst du später nur den Korb voller Buntwäsche packen und das wars.
  • Auch Bügelwäsche kann schon beim Abhängen in Temperaturzonen zusammen geräumt werden. Wenn du in einem Bügelvorgang nicht ständig „am Rad drehen“ musst, geht es schneller und die Gefahr etwas zu heiß zu Bügeln ist minimiert.

Wäschesammler aus Papier

Garage Keller und Dachboden

„Ach stimmt, völlig vergessen – mein Albtraum!“ Lauten nun bestimmt die Gedanken in deinem Kopf. Besonders große, jedoch selten sichtbare Hotspots werden gerne mal von uns verdrängt.^^ Ich miste die Wohnung aus und packe erstmal alles in den Keller, was auf den Sperrmüll muss. Drei verpasste Sperrmülltermine später ist es nicht nur aus dem Wohnbereich, sondern auch aus dem Sinn.

Um den Keller sinnvoll einzuteilen muss er erstmal leer geräumt werden, da führt einfach kein Weg dran vorbei. Dann aber kannst du mit Regalen und Wandhalterungen, sowie Boxen und Beschriftungen einen tollen (Stau-)Raum schaffen, in dem du zukünftig schnell das wieder findest, was du benötigst. – Zumindest wenn du diesen regelmäßig in Ordnung hältst.

Was ist dein persönlicher Hotspot für Unordnung?

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