Nutze Checklisten für ein ordentliches Leben – Putzplan

By | 11. Oktober 2017

Es wäre dann mal wieder so weit… Es ist Herbst, es wird kälter und man verbringt mehr Zeit Zuhause. Besonders in dieser Zeit fällt mir immer wieder auf, das ich mich ein „Wohlfühlbedürfniss“ beschleicht und ich anfange umherzuputzen und mehr auszumisten. Natürlich ist es hier sauber und meist auch ordentlich, aber ich denke, das ihr auch ohne viel Worte genau wisst, was ich zum Ausdruck bringen möchte. Da sind diese Ecken, die nicht zur Alltagsroutine gehören und Kram, der uns plötzlich nicht mehr gefällt, obwohl wir ihn unbedingt haben mussten. Man möchte sich freier fühlen und wieder mehr Luft zum Atem haben.

Den Anfang zu finden ist immer das schwerste, sei es, das man nicht weiß womit man beginnen soll, oder noch schlimmer und oftmals Grund Nummer eins: der innere Schweinehund! Sicher ist es toller, sich einen warmen Tee zu machen und in Kuschelsocken ein gutes Buch zu verschlingen, als sich die Gummihandschuhe überzustreifen und die Ärmel hoch zu krempeln, aber wie sagt man so schön? Erst die Arbeit – dann das Vergnügen. Und wie wir alle wissen, verfolgen uns unerledigte Aufgaben den ganzen Tag – oder die Komplette Woche – weil sie uns immer wieder in den Sinn kommen, und da schlicht und ergreifend nerven! 😉

Früher war ich eher der Hau-Ruck Typ, der eines schönen Tages feststellte, das hier alles Kreuz und quer liegt und es viel zu viel ist und natürlich musste dieses Chaos dann auch noch am selben Tag behoben werden. (Ist ja bestimmt auch alles an nur einem einzigen Tag entstanden…) Ich stand also oftmals da, fing irgendwo an , machte über stunden noch mehr Chaos und war am Ende des Tages völlig genervt und noch lange nicht fertig.

Seit einiger Zeit gehe ich anders an die Sache ran, habe dadurch schon viel geschafft und es wird von mal zu mal einfacher. Ich habe Listen schon immer geliebt und nutze diese nun auch um meinen Haushalt in den Griff zu bekommen. Ausmisten nach Bereichen, oder mit Zeitangabe, Tagesroutinen, Wochenaufgaben, Dinge die man nur jedes Quartal machen muss und vieles mehr wie Geschenkelisten, einen Wochenplan fürs Mittagessen und einen Putzplan. Ja, ich bin ein Listen-Freak! 😀

Wer auch bei Listen keinen Anfang weiß, braucht nicht zu verzweifeln, denn im Netz findet man Unmengen an Vorlagen und Checklisten. Mein erster Putzplan stammt von der Haushaltsfee und ist mittlerweile an meinen Haushalt und meine Gewohnheiten angepasst. Für den Einstieg ist er wirklich super, weil alles wichtige bedacht wurde und kostenlos ist er auch noch: Monats-Putzplan Haushaltsfee. Ansonsten ist es aber auch sehr hilfreich, die eigene Wohnung mit den Augen eines Gastes zu betrachten, meist sieht man dann mehr als mit dem – über Jahre – antrainierten Tunnelblick. 😉

Eure Checklisten sammelt ihr am besten in einem Haushaltsordner, welcher seinen festen Platz in der Küche oder einem anderen Ort bekommt, an dem ihr euch viel aufhaltet. So habt ihr ihn immer im Blick und er gerät nicht in Vergessenheit. Wer einen Planer wie den Filofax oder ein Bullet Journal nutzt, kann die Listen auch einfach da integrieren. Die Hauptsache ist, in den ersten Wochen unbedingt dran zu bleiben, danach wird auch dies ganz von selbst zur Routine.

Nutzt ihr schon Listen und Planer oder funktioniert bei euch ein anderes System?

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