Spartipp: 10 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

By | 9. November 2014

Wer von uns kennt das nicht? Wenn wir auf die vergangenen Jahre zurückblicken, fällt auf, das wir einfach zu viele Lebensmittel und damit auch viel zu viel Geld einfach in die Tonne gekippt haben. Dabei ist es gar nicht so schwer richtig einzukaufen, dabei Geld zu sparen und alles oder zumindest fast alles was in den Einkaufswagen kommt auch aufzubrauchen. Hier mal ein paar  Tipps, die uns allen helfen können, mehr aus unserem Einkauf zu machen, damit wir aufhören können uns über die eigene Lebensmittelverschwendung zu ärgern:

  1. Einkaufsliste erstellen! Wer weiß, was er in der gesamten Woche essen will, kann direkt einkaufen was er dazu benötigt. Da die Lebensmittel pro Gericht verwertet werden, sollte kaum etwas schlecht werden. 🙂 Bei der Einkaufsliste sollten Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie auch Zwischenmahlzeiten beachtet werden, damit man möglichst nur dann einkaufen geht wenn es nötig ist und sich keine Gelegenheiten ergeben, unnötige Dinge einzukaufen.
  2. Sonderangebote und Aktionsartikel Sie reizen uns, denn sie vermitteln den Eindruck, das sich der Kauf ganz besonders lohnt, das stimmt aber nicht immer, daher lohnt sich der Vergleich. Ist das Sonderangebot wirklich gut, sollte man des weiteren überlegen, ob wir es wirklich brauchen, oder es evtl. in einer dunklen Ecke vergammelt. Aktionswaren lohnen sich immer dann, wenn sie Lebensmittel betreffen, die wir oft nutzen und mögen. Auch lohnt sich ein solche Kauf bei haltbaren Nahrungsmitteln wie aus dem Glas, der Dose oder gefrorenem.
  3. Foodwaste dokumentieren! Manchmal kaufen wir Dinge aus Gewohnheit, die wir schlussendlich nur wenig oder gar nicht essen. Wenn man sich durch eine Auflistung bewusst macht, welche Griffe nur Routinemäßig passieren, oder wie viel man tatsächlich davon verbracht, kann man auch hier bares Geld spaßen in dem man diese Produkte nicht mehr, oder nur noch in kleinen Mengen kauft.
  4. Ordnung im Kühlschrank/Küchenschränken/Vorratsschränken Einmal die Woche sollte man sich 5 Minuten Zeit nehmen um durch zu schauen und Lebensmittel mit kürzerem MHD nach vorne räumen, damit diese im Blick bleiben und in time verbraucht werden.
  5. MHD richtig interpretieren In vielen Haushalten werden Lebensmittel die das MHD erreicht haben entsorgt, dieses Verhalten ist aber falsch, da die Angabe nicht richtig interprettert wird. MDH bedeutet MindestHaltbarkeitsDatum, und dieses Datum gibt nur  an, wie lange der Hersteller die Haltbarkeit garantiert. Es bedeutet nicht das es einen Tag später verdorben ist. Bei der Angabe „zu verbrauchen bis“ dagegen sollte man ein Lebensmittel nur bis zum aufgedrucken Datum verwerten. Bei MHD kann man sich sehr gut auf das eigene Empfinden verlassen, was schimmelt oder schlecht riecht muss natürlich weg!
  6. Essensreste-Menü  Obst und Gemüse muss auch nicht gleich in die Tonne, wenn es sich dem Ende neigt. Für ein leckeres Ratatouille, einen Eintopf oder eine Gemüsepfanne kann man noch alles nutzen was essbar ist, anbraten, dampfen oder mit Käse überbacken. Wer möchte peppt das ganze noch mit etwas Fleisch auch und schon hat man eine weiteres leckeres Essen.
  7. Wer beim Essen noch Portionen über hat muss auch diese nicht entsorgen, man kann diese einfach Portionsweise in Luft- und Wasserdichte Frischhaltedosen einfrieren. Auch Bananen und weitere Obstsorten kann man in Stücke schneiden und einfrieren. Später kann man dies für Milchshakes oder Eis nutzen.
  8. Zum Einfrien geeignet ist aber nicht nur Obst, auch gegartes Gemüse, Brote, Braten und Wurst sowie viele weitere Lebensmittel lassen sich einfrieren. Gehackte Kräuter  lassen sich im Eiswürfelformat portionieren und einfrieren. Wer sich unsicher ist, kann hier sicher in der Familie oder dem Internet Rat finden.
  9. Lagerung Frisches Obst und Gemüse niemals zusammen lagern! Nachreifendes Obst und Gemüse gibt Ethylen ab, was anderen Sorten nicht gut bekommt. Bestes Beispiel: Nie Äpfel und Bananen zusammen packen. Auch falsch ist es, zu denken, das alles was frisch ist in dem Kühlschrank muss. Südfrüchte und Gurken Beispielsweise fühlen sich bei Raumtemperatur viel wohler.
  10. Einkochen Reste kann man nicht nur verwerten und Einfrieren, man kann sie auch wunderbar Einkochen. Gerade bei Obst der Saison, freut man sich doch, dieses auch mal Saison unabhängig auch einem Brot und der Gleichen schmecken zu können.

Vieles davon wenden wir auch erst seit kurzem an. Gerade das Einfrieren von Obst macht sich bei uns bezahlt, aber auch die restlichen Tipps sind einfach umzusetzen und tragen zur Abnahme von Lebensmittelverschwendung in unserem Haushalt bei. Probiert es einfach mal aus und ihr werdet sehen, das man so wirklich einfach und ohne Zeitaufwand das beste raus holen kann! 🙂

2 thoughts on “Spartipp: 10 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

  1. sunny69a

    Hallo Chasty,

    danke für deine Liste. Bei der Lebensmittelverschwendung muss man wirklich im kleinsten (sprich eigener Haushalt) beginnen. Ich bin froh, dass wir das meiste deiner Tipps bereits beherzigen.

    Liebe Grüße
    Sandra

    Reply
  2. Regina

    Sehr gute Tipps . Auch ich bin der Meinung das man Lebensmittel vielfach weiterverwenden kann , es passiert mir ganz selten das ich etwas wegwerfen muss da ich mich schon jahrelang an solche Regeln halte . Danke dafür!

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.