So sparen wir Strom in der Küche

By | 13. Januar 2016

Da wir gerade dabei sind, unsere Küche wieder schön clean zu machen, sind wir sicher nicht abgeneigt von ein paar Energiespartipps, oder? Ich habe mich mal ein wenig umgeschaut und habe hier Tipps zum Strom sparen in der Küche für euch zusammen getragen. Wer noch weitere Tipps hat, immer her damit. Schreibt einen Kommentar, oder postet es direkt in unsere Gruppe. 🙂

Energiesparen beim Kochen

  • Verwendet Töpfe und Pfannen mit guter Wärmeübertragung wie z. B. Edelstahl, da diese die Energie beim Kochen besonders effektiv nutzen. Absolute Sparfüchse sind Teflon-Produkte, da diese nur 75% der  üblichen Energie zum Braten und Kochen benötigen.
  • Eure Töpfe und Pfannen sollten außerdem unbedingt eben sein, da das Erwärmen der Speisen sonst länger dauert und folglich mehr Energie benötigt.
  • Häufiges abnehmen der Deckel verpulvert übrigens bis zu 50% der Energie und lässt sich gut vermeiden, indem man durchsichtige Deckel anschafft.
  • Der Durchmesser des Topfes sollte nicht kleiner ist als die Herdplatte sein, da ansonsten über die ungenutzte Fläche bis zu 20 Prozent der produzierten Wärme-Energie entschwinden. Werden Herd 5 Minuten vor Kochende ausschaltet, kann wunderbar kostenlos die Restwärme ausnutzen.

Eigentlich wissen wir das doch alles schon, oder? Aber mal Hand aufs Herz wie oft arbeiten wir auch so effektiv danach? Ich für meinen Teil kann mich schon mal als Öffner von Deckeln outen. Zumindest dann, wenn ich einen Deckel nutze und dann auch meist nur angelehnt. Applaus! Alles falsch gemacht.^^ Ich gelobe Besserung an mich selbst. 😀

Stromsparen beim Backen

  • Auch beim Backen kann man vorhandene Nachwärme nutzen. Etwa 10-15 Minuten nach Ausschalten bläst ein Elektroherd weiter warme Luft ins Backofeninnere, und das nur, um sich abzukühlen. 😉
  • Auch das geschlossen halten der Backofentüre spart bis zu 20% Energie.
  • Etwa weitere 20% Energie kosten ungenutzte Backbleche oder Auflaufformen im Backofen, während darin irgendwas zubereitet wird.

Erneutes Outing: Ich nutze nie Restwärme und mache mindestens 3x die Ofentüre auf. So geht Strom sparen in der Küche deffinitiv nicht. OMG^^

Sonstige Stromsparmöglichkeiten

  • Vielleicht habt ihr einen Schnellkochtopf?! Bei Speisen mit langer Gardauer lohnt dieser, denn er spart rund 30% der Energie und das Essen ist in halber Zeit fertig.
  • Kochwasser für Nudeln, Kartoffeln und Co. mit einem Wasserkocher erhitzen und auch hier Energie und Kochzeit zu sparen.
  • Wer gerade eine Küche plant, sollte darauf achten, das der Kühlschrank keinesfalls direkt neben Herd oder Spülmaschine platziert ist, denn die Bemühungen der Geräte ihre Temperatur zu erreichen oder konstant zu halten, verbraucht 30% mehr Strom, z.B. weil der Kühlschrank gegen die Abwärme der anderen Geräte zusätzlich ankämpfen muss.
  • Essensreste erst abkühlen lassen, bevor diese in den Kühlschrank gestellt werden, denn je wärmer die Lebensmittel sind, desto mehr Strom wird verbraucht, um die voreingestellte Temperatur halten zu können.
  • Auch wenn das Kurzwaschprogramm der Spülmaschine flotter ist, auf Dauer kostet das ca. 30€ mehr im Jahr.rund 30 Euro im Jahr. Günstiger sind Spar- oder Ecoprogramme, auch wenn diese gut mal über 3h laufen. Tatsächlich sparen diese Programme bis zu 30 Prozent Energie. 😉
  • Kühl und Gefrierschränke einmal im Jahr abtauen. Eisschichten ab 1 cm sind schon große Stromfresser.
  • Sammelsteckdosen nutzen und diese ausschalten um nicht unnötig Stand-by Strom zu verbrachen bzw. Stecker von Kleingeräten abziehen.

Mel nutzt eigentlich immer das Kurzwaschprogramm.^^ Ich denke dabei irgendwie „Brauch ich gleich wieder“ und los gehts… Werde mal versuchen es zur Angewohnheit zu machen, das Eco-Programm zumindest nachts laufen zu lassen, weil ich da nicht „in Zeit“ denke.

Strom sparen in der Küche ist gar nicht so schwer, oder? Ich hoffe, das auch ihr mit diesen „paar Handgriffen“ ein bisschen mehr Strom in der Küche sparen könnt. Eigentlich wussten wir das ja alles schon. 😉

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